Zitat von Paul Claudel


Zitat des Augenblicks

Weihnachten! Bäume leuchtend, Bäume blendend, / Überall das Süße spendend, / In dem Glanze sich bewegend, / Alt und junges Herz erregend - / Solch ein Fest ist uns bescheret, / Mancher Gaben Schmuck verehret; / Staunend schau'n wir auf und nieder / Hin und her und immer wieder. /// Aber, Fürst, wenn Dir's begegnet / Und ein Abend so Dich segnet / Daß als Lichter, daß als Flammen / Vor Dir glänzten allzusammen / Alles was Du ausgerichtet, / Alle die sich Dir verpflichtet: / Mit erhöhten Geistesblicken / Fühltest herrliches Entzücken. (Dank-Gedicht an Karl August, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach, der im Jahre 1822 eine Bürgerschule in Weimar erbauen ließ und dem am 24. 12. 1822 ein Kranz von Gedichten - eingeleitet von Goethes Gedicht "Weihnachten" - überreicht wurde).

Johann Wolfgang von GoetheJurist, 6. 8. 1771 Promotion zum "Licentitatus Juris", Dichter, Staatsminister, 1782 geadelt, "Die L...